1900 - 1925

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Im Jahre 1900 war der Stadtteil Rahser, der an der Einwohnerzahl gemessene, stärkste Viersener Außenbezirk.

Früher bestimmte eine betonte Agrarstruktur
den Ort. Das rasche Anwachsen der Bevölkerung im beginnenden Industriezeitalter (Maschinen – und Textilindustrie) bedingte auch die Einrichtung entsprechender Bildungsstätten.

Die veränderte Gesellschaftsstruktur bracht zu dem erste gesellschafts- politische und vor allem auch seelsorgerische Aufgaben in einem Gemeindebezirk, der vorwiegend aus Arbeitern und Angestellten bestand. Schon sehr früh erkannte Oberpfarrer Ludwig Stroux von St. Remigius diese Notwendigkeit.

Bildung und Erziehung sollte der am 02.02.1900 von ihm gegründete Notburgaverein vermitteln. Kurse für Kochen und Nähen wurden angeboten, wirtschaftliche Haushaltsführung übermittelt und das Angebot religiöser und geselliger Veranstaltungen stärkten das christliche Bewusstsein und die christliche Lebenshaltung.

Entscheidend für die weitere Wirksamkeit der hier geleisteten Arbeit bildete eine Stiftung der früher in Viersen wohnhaften Geschwister Nauen aus Düren. Sie spendeten 30.000 DM zum Bau des neuen Notburgahauses, die sogenannte „Nauen-Stiftung für Rahser“. Mit der Planung des Neubaus wurde Prof. Kleesattel beauftragt.

Am 24. Juni 1902 (Johannistag) erfolgte die Grundsteinlegung, so dass wir im Jahre 2012 das einhundertzehnjährige Bestehen feiern können.

Bis zur Errichtung der Notburgakirche blieb das Notburgahaus Stätte religiöser Erziehung und Bildung für die schulentlassenen Mädchen.

Der geplante Bau eines Gotteshauses scheiterte am Ausbruch des Ersten Weltkrieges, so dass der Festsaal des Notburgahauses Ort der Notkirche wurde.





 
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letztes Update der Seite am 13.08.2018