Unsere Geschichte

Zeitgemäße Pflege auf der Basis einer über ein­hundert­jährigen Tradition

Historie

  • 02.02.1900
    Gründung des Notburgavereins
  • 24.06.1902
    Grundsteinlegung Notburgahaus
  • ab 1929
    Nutzung des Notburgahauses für soziale und karitative Zwecke
  • ab 1932
    Betreuung durch Ordensschwestern der Augustinerinnen aus Neuss
  • ab 1933
    Aufenthaltsräume für "leicht Nervenkranke", Entwicklung eines gerontopsychiatrischen Bereiches
  • 1955
    Abschluss der Erweiterung mit Fertigstellung des Notburgasaales
  • 1961
    Neubau Kindergarten, Ausbau Pflegebereich für Nervenkranke
  • 1980/81
    Rückzug der Augustinerinnen, Übernahme der Aufgaben durch indische Ordensschwestern
  • ab 1991
    ausschließlich "weltliches" Personal
  • 08.05.2000
    Beginn der Bauarbeiten für eine neue, moderne Altenpflegeeinrichtung
  • 24.11.2002
    Das Notburgahaus wird offiziell seiner Bestimmung übergeben
  • 01.01.2010
    Übergang der Trägerschaft in die Notburgahaus gemeinnützige GmbH
Personen

Ulrich Waßenhoven, Vorsitzender des Verwaltungsrates
Andreas Pleißner, Geschäftsführer

1900 - 1925

historische Postkarte St. Notburga

Im Jahre 1900 war der Stadtteil Rahser, der an der Einwohnerzahl gemessene, stärkste Viersener Außenbezirk. Früher bestimmte eine betonte Agrarstruktur den Ort. Das rasche Anwachsen der Bevölkerung im beginnenden Industriezeitalter (Maschinen – und Textilindustrie) bedingte auch die Einrichtung entsprechender Bildungsstätten.

Die veränderte Gesellschaftsstruktur bracht zu dem erste gesellschafts-politische und vor allem auch seelsorgerische Aufgaben in einem Gemeindebezirk, der vorwiegend aus Arbeitern und Angestellten bestand. Schon sehr früh erkannte Oberpfarrer Ludwig Stroux von St. Remigius diese Notwendigkeit. Bildung und Erziehung sollte der am 02.02.1900 von ihm gegründete Notburgaverein vermitteln. Kurse für Kochen und Nähen wurden angeboten, wirtschaftliche Haushaltsführung übermittelt und das Angebot religiöser und geselliger Veranstaltungen stärkten das christliche Bewusstsein und die christliche Lebenshaltung.

Entscheidend für die weitere Wirksamkeit der hier geleisteten Arbeit bildete eine Stiftung der früher in Viersen wohnhaften Geschwister Nauen aus Düren. Sie spendeten 30.000 Mark zum Bau des neuen Notburgahauses, die sogenannte „Nauen-Stiftung für Rahser“. Mit der Planung des Neubaus wurde Prof. Kleesattel beauftragt. Am 24. Juni 1902 (Johannistag) erfolgte die Grundsteinlegung.

Bis zur Errichtung der Notburgakirche blieb das Notburgahaus Stätte religiöser Erziehung und Bildung für die schulentlassenen Mädchen. Der geplante Bau eines Gotteshauses scheiterte am Ausbruch des Ersten Weltkrieges, so dass der Festsaal des Notburgahauses Ort der Notkirche wurde.

1925 - 1945

historische Postkarte Landschaft

Hand in Hand mit der Ausgestaltung der Notkirche ging die Verbesserung der Einrichtung im Notburgahaus selbst einher. Unter anderem wurde der Garten wirtschaftlich genutzt um eine größtmögliche Selbstversorgung zu gewährleisten.

Erst mehr als zehn Jahre nach dem Ersten Weltkrieg konnte der Bau der Notburgakirche verwirklicht werden, so dass ab dem 15.09.1929 das Notburgahaus zweckdienlicher für soziale und karitative Aufgaben der Gemeinde genutzt werden konnte.

1932 kamen erstmals Ordensschwestern der Augustinerinnen aus Neuss um Aufgaben in der ambulanten Krankenpflege und die Kindergartenbetreuung zu übernehmen, gleichzeitig boten sie Koch- und Nähkurse an. 1933 richtete man Aufenthaltsräume für „leicht Nervenkranke“ aus dem damaligen Landeskrankenhaus Süchteln ein. Hieraus hat sich schrittweise ein Gerontopsychiatrischer Bereich entwickelt. Belegung und ärztliche Betreuung dieser „Heimpflegestation“ oblag Verantwortlichen des Landeskrankenhauses.

Während des Krieges 1939-1945 galt diesen Menschen besondere Pflege und Betreuung. Der Pfarrchronik ist zu entnehmen: „Auch aus unserem Hause sind Kranke zu Versuchsanstalten geholt worden“.

1945 - 1980
historische Postkarte Rahser

Unmittelbar nach Kriegsende wurde mit der schon 1939 geplanten Erweiterung begonnen, der erst 1955 mit dem parallel errichteten Notburgasaal abgeschlossen wurde.

Durch den Neubau des Kindergartens 1961 wurden Räume frei, die dem Pflegebereich für Nervenkranke zugeordnet wurden, so dass statt der Schlafsäle nunmehr 4- bis 6-Bettzimmer zur Verfügung standen.

1980 - 2007
historische Postkarte Viersen

1980/81 zogen sich die Augustinerinnen in ihr Mutterhaus zurück und indische Ordensschwestern übernahmen ihre Aufgaben bis zum Jahre 1991. Seit dieser Zeit ist ausschließlich „weltliches“ Personal in der Einrichtung tätig.

Erste Heimleitung nach den Ordensschwestern war Frau Michaela Manten, ihr folgte im Oktober 1994 Herr Reinhold Hannes. Erstmals wurde zum 01.04.1995 die vorgeschriebene Stelle der Pflegedienstleitung mit Frau Dagmar Rasche besetzt.

Ende des Jahres 1992 befasste sich der Kirchenvorstand erstmals mit der Planung des Neubaus einer Altenpflegeeinrichtung. Nach langwierigen Verhandlungen hinsichtlich der Finanzierung und der städtebaulichen Projektierung konnte am 08.05.2000 mit den Baumaßnahmen der nach den neuesten Erkenntnissen der Altenpflege konzipierten Einrichtung begonnen werden.

Am 15.08.2002 bezogen die Bewohner den Neubau, der am 24.11.2002 von Msgr. Horst Ewald, Pfarrer an St. Notburga Viersen, seiner Bestimmung übergeben wurde. Seit der Inbetriebnahme steht das Notburgahaus pflegebedürftigen Menschen beiderlei Geschlechts – anders als im Altbau – offen.

2007 - heute
Notburgahaus

Zum 31.07.2007 wurde Pastor Horst Ewald als Pfarrer an St. Notburga entpflichtet.

Am 01.01.2009 schlossen sich die Kirchengemeinden St. Notburga und St. Josef mit St. Remigius zusammen. Der Zusammenschluss blieb für die Einrichtungen und die Dienste der Gemeinden nicht ohne Folgen, so dass im Wege der Rechtsnachfolge die Kirchengemeinde St. Remigius als Träger der Einrichtung am 19.11.2009 die Notburga-Haus gemeinnützige GmbH zum 01.01.2010 gründete.

Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist Herr Andreas Pleißner bestellt. Er übernahm die Geschäftsführung von seinem Vorgänger, Herrn Reinhold Hannes, der am 28. Juni 2014 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Das Amt der Verwaltungsratsvorsitzenden übt in der laufenden Legislaturperiode Herr Ulrich Waßenhoven aus.

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Adresse


Notburga-Haus gemeinnützige GmbH
Sittarder Straße 191
41748 Viersen

Kontaktdaten


Telefon: 02162 53016-0
Telefax: 02162 53016-260
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